[li:quid]

CD 1996


[li:quid]

Studio-Album

Auf ihrem zweiten Album „[li:quid]“ beweisen Distain!, daß sie erwachsen, eigenständig, international, einfach ERSTKLASSIG sind. Ausgeglichen und doch voll Stilvielfalt - „strong“ und trotzdem voll gefühlvoller Romantik.

Vom poppigen Sommerhit „Summer ‘84“ bis zum Campy Discosound der 1990er „Infinity“ zum düster-melancholischen „Rosa Blania“ oder den zeitgemäßigen Sounds bei „Neongod“, was schon fast brachial das Album ausklingen lässt. Keyboarder Sebastian ist hier erstmalig als zweiter Sänger dabei.

  • Alexander Braun
    Alexander Braun
  • Alexander Braun
    Alexander Braun
  • Oliver Faig
    Oliver Faig
  • Sebastian v. Wyschetzki
    Sebastian v. Wyschetzki
  • Alexander Braun
    Alexander Braun
  • Alexander Braun
    Alexander Braun
  • Sebastian v. Wyschetzki
    Sebastian v. Wyschetzki

Elf lupenreine Popsongs mit Mut zu Melodie - und Melancholie finden wir hier, und sowas wird heutzutage ja kaum noch hergestellt. Daß Track Nummer 3 "Summer '84" heißt, sagt erstmal mehr als jede Beschreibung, und außerdem klingt das Stück genauso wie es heißt. Das hier ist eine prima Platte für Menschen, die sich auch heute nicht schämen, Depeche Mode gut zu finden - was ich an dieser Stelle einmal mehr gerne zugebe. Tadelloses Album.

Notes Musikmagazin

Der Einfluß der Vorbilder Depeche Mode ist auch auf der zweiten CD der Münchner Synthirocker Distain!! nicht zu überhören. Sänger Alexander Braun verfügt über eine ähnliche eindringliche Stimme wie Dave Gahan. Fesselnde, eingängige Songs.

BRAVO

Während man von Depeche Mode schon lange nichts mehr gehört hat, legen drei junge Herren aus München und Augsburg ein Album vor, das die Lücke mühelos füllt. Und mehr als das: Alexander Braun, Oliver Faig, Sebastian von Wyschetzki reichern ihren Synth Pop durch zeitgemäße Klänge an, die zwar den Bezug zu Techno herstellen, aber dennoch nie in Hyper-Hyper-Billigware abgleiten. Der gute, alte Synth Pop lebt, und wer sich wie Distain nach dem "Summer of 84" zurücksehnt, ist mit diesem Album bestens bedient.

Prinz

Die Releases von Distain! werden immer besser. Neben tollen Abtanzhymnen wie "Conversation Overkill" ,"Remote Control" und "Summer 84" lassen die drei süddeutschen Romantiker auf "Liquid" auch atmosphärische und zeitgemäße Sounds in ihre Musik einfließen. Distain! sind 13 gefühlvolle Wave- Perlen gelungen, die neben Melanchonie und Schönheit auch eine Menge Hoffnung verkörpern. Nach den schon beachtlichen CDs "Confession" und "Cement Garden" jetzt ein weiterer Soundangriff auf die Indie- Discos der Nation. Synth Pop der Spitzenklasse.

GDM

Melodischer Synth Pop zum Mitsingen.

Bravo Girl

Seit seinem Debüt-Album "Cement Garden" hat das Augsburger Trio seinen eh schon stilsicheren Synth Pop hörbar weiterentwickelt, sprich: auch Distain! suchen nunmehr ihren Weg in die Neunziger. Natürlich sind sie immer noch Spezialisten für romantisch-gefühlvolle Liebeslieder im Mittempobereich, aber dank moderneren Arrangements und groovigerer Rhythmusprogrammierung ist "Liquid" ist wesentlich abwechslungsreicher als sein Vorgänger geraten. Mitunter wagt man sich sogar vorsichtig an Experimentelles "Neongod" oder integriert bei "Keep My Illusion" eine Akustikgitarre, die als Hiddentrack den Titel dann nochmals gänzlich allein bestreitet. Und gerade dort offenbart sich das Besondere an Distain!!: die Fähigkeit, richtige Songs schreiben zu können, die auch ohne elektronische Schönfärberei funktionieren. Hätten sie statt Synthesizer gänzlich andere Instrumente benutzt, auch dann wäre "Liquid" ein wunderhübsches Popalbum voll ohrenschmeichelnder Qualitäten geworden. So allerdings ist eben Synthie-Pop. Und selbst wenn die drei bei "Infinity" und "Don't Run Away" vielleicht ein kleines bißchen zu sehr ins glitschige Dancefloor-Terrain schliddern: sie wissen ihr Profil hervorragend in Szene zu setzen und unterhalten dabei bestens.

INTRO

Letztes Jahr überraschte dieses Trio die Musikwelt mit dem phantastischen Synthie-Pop Debütalbum "Cement Garden". Der ohnehin schon nahezu perfekte Stil. Jeder Song ist perfekt, egal ob es sich um eine tanzflächenfüllende Nummer wie "Conversation overkill" handelt, zu dem auch ein Videoclip gedreht wurde, oder um ein ruhigeres Stück wie die Ballade "Like the tides", die zu den schönsten Balladen überhaupt zählen dürfte. Doch nun genug niedergekritzelt. Ab in den Laden und das wohl beste Synthie-Pop Album 1996 kaufen.

Orkus Musikmagazin

Titel-Liste

  • Conversation overkill
  • Remote control
  • Summer '84
  • Like the tides
  • I beg for you
  • Rosa Blania
  • Yet so far away
  • Infinity
  • Keep my illusion
  • Don't run away
  • Neongod

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ADDITIONAL CREDITS • Artwork: Fred Stichnoth, Live fotos: Andy Drabek
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