Label-Philosophie

Das Label-Konzept von 1995–2007

„Anything goes!“ ist die Devise der neunziger Jahre und hat bis 2007 das Label bestimmt. Ein Zuhause für Musiker, die sich als Grenzgängern verstehen und mühelos zitierend mit dem musikalischen Stilpluralismus spielen. Wie sich zeigte, hat gerade die postmoderner Zeit Phänomene wie Crossdressing oder Camp- und Trash-Geschmack aufgenommen und hervorgezaubert. Die Popmusik und die Klassik haben darauf reagiert. Chrom Records sucht seinen Platz zwischen Pop, Darkwave, Avantgarde-Elektronik und Klassischer Musik. Ein Label mit Profil ohne festgelegte Genre-Grenzen!

Chrom Records als Label bietet seinen Künstlern und ihren Bands die Möglichkeit, Grenzen zu verwischen und neue (-alte) Sounds musikalisch zu erschließen. Die Philosophie von Chrom Records ist interdisplinär und künstlerisch, aber auch eine Spur selbstironisch. Das Label hat es sich zur Aufgabe gemacht, Bands mit einer starken individuellen Prägung zu präsentieren. Dabei sieht es sich als augenzwinkernden Grenzgänger zwischen den Stilen und bedient komplexe Gefühlslagen: Alles von dunkel gefärbter Melancholie bis hin zum „alternativen“ Partysound der neunziger Jahre. Musikalische Experimentatoren wie Ernst Horn oder Alexander Veljanov (Deine Lakaien/Qntal/Run Run Vanguard/Helium Vola) haben die Chance, sich in unterschiedlichen Stilen auszuprobieren und zu präsentieren.


Warum der Name „Chrom“ Records? [CHROM] = Abkürzung für „Chromosom“ (engl., biol.). Baustein des Lebens: Teil des Zellkerns, der die Erbinformtionen transportiert.


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