Omnis Mundi Creatura

CD 2001


Omnis Mundi Creatura

Maxi CD

Mit der Single „Omnis Mundis Creatura“ taucht der erste Vorbote einer monumentalen Neuproduktion aus der Werkstatt von Ernst Horn (Deine Lakaien, Qntal) auf: Helium Vola.

Der Titelsong eroberte sogleich die obersten Plätze der DAC-Charts und mutierte inzwischen zum ultimativen Club Hit.

Die limitierte Maxi-CD enthält das wunderschön arrangierte und von Sabine Lutzenberger überirdisch gesungene Minnelied „Minne und Treue“.

Hurra! Für alle Qntal- und Deine Lakaien-Freunde erscheint nun endlich ein neues und zugleich sagenhaftes Projekt aus der Kunstschmiede von Ernst Horn. Das Titelstück beginnt mit peitschenden Loops, echolotsähnlichem Klang und ausgetüftelten, harschen Elektronik-Sounds, zu denen sich kurz darauf die phantastische Stimme der sehr erfolgreichen Mittelalter-Sängerin Sabine Lutzenberger gesellt. Eine Symbiose, die sofort Gänsehaut zu erzeugen weiß und sich während der gesamten Länge des Stückes als Dauergast niederlässt. Helium Vola ist mehr als eine Weiterentwicklung von Qntal, wenn auch am ehesten mit den Projekten von Ernst Horn vergleichbar. Nur Ernst Horn versteht es wohl, das Mittelalter nicht nur in die Gegenwart zu bringen, sondern auch gekonnt in die Zukunft zu schicken. Doch neben dem Tanzflächenknüller für die nächsten Wochen, Monate und sicher auch Jahre, schenkt uns dieser Goldling, äh, Silberling noch weitere Juwelen: das getragene, melancholische "Minne und Treue" sowie das experimentellere "Fama Tuba". Besonders bei dem zuletzt genannten Lied möchte ich die Gedankengänge und Genialität des Herrn Ernst Horn gar nicht selber erfahren oder gar verstehen, da unsereins dabei sicher verrückt werden würde, weil es einfach zu viel des Guten wäre. Das bloße Zuhören macht wenigstens nur sprachlos, aber nicht verrückt. Die einzige Nebenwirkung dürfte wohl das unbewusste Betätigen der "Repeat"-Taste sein. Würde es eine Punktzahlvergabe für Singles geben, wären hier die vollen zehn Punkte mehr als gerechtfertigt! (Claus Müller)

Orkus Musikmagazin

Wir finden erneut bestätigt, was wir seit Jahr und Tag immer wieder predigen: Ernst Horn, dieser klassisch ausgebildete Musiker ist eine der treibenden Kräfte in der hiesigen Musikszene, er sprüht vor Ideen, Einfällen und Abenteuerlust. Daß er dabei nicht ungenau, fahrig und/oder unkonzentriert wird, sondern erstklassige Kompositionen und Produktionen einzuspielen versteht, das ist für mich nach wie vor ein Phänomen.

Notes Musikmagazin

Es ist nicht so, daß Ernst Horn Langeweile hatte... bloß war sein Kopf so voll von kreativen Ideen, daß sie irgendwie raus mussten. Also flugs ein neues Projekt gegründet, fleißig musiziert und es dann klassisch HELIUM VOLA getauft. Das Ergebnis hört sich gut an. Mit der Single "Omnis Mundi Creatura", die voraussichtlich im Juni veröffentlicht werden soll, läuft die Vorankündigung für das im Herbst kommende Album, von dem man aufgrund der Masse des Materials noch nicht weiß, ob es eine Einfach- oder Doppel-CD werden wird. Die Texte der Vier-Track-Single basieren auf mittelalterlicher Lyrik in provenzalischer lateinischer, sowie alt- und mittelhochdeutscher Sprache. Das Ganze mischt dem Mittelalterhauch noch ein gutes Stück Elektronik bei, und als textliche Rahmenhandlung dienen Bezüge auf die Gegenwart und Vertonungen von Gedichten des französischen Schriftstellers Michel Houllebecq. Die Hauptstimme unter den insgesamt fünf Solisten des Projektes gehört Sabine Lutzenberger, einer der derzeit renommiertesten Sängerinnen für mittelalterliche Musik. Mit im Studio (aber noch nicht auf der Single) sind außerdem diverse Instrumentalisten an Fidel, Drehleier, Harfe, Gitarre und Turntables. Man spürt den Enthusiasmus, der dem Projekt innewohnt und hofft, daß die Muse Ernst Horn noch lange fest umschlungen hält.

Zillo Musikmagazin

Omnis Mundi Creatura": la première détonation entendue en juin en Allemagne par les milliers de fans de QNTAL et DEINE LAKAIEN, annonçait l'arrivée d'HELIUM VOLA, le monstrueux projet d'Ernst HORN, compositeur génial de ces deux groupes cultissimes. Ce single fit l'effet d'une bombe, l'annonce en grandes pompes d'un album où le maître a à nouveau décidé de confronter d'une manière aussi unique que géniale l'électronique la plus futuriste, la musique médiévale et les chants sacrés ou classiques, avec des textes empruntés à la poésie lyrique médiévale d'Allemagne et de France, chantés en latin, français et allemand. Le background conceptuel de l'album repose lui sur des textes de MICHEL Houellebecq, star française du réalisme littéraire contemporain. La place de chanteuse principale d'HELIUM VOLA, qui contient au total cinq solistes, est tenue par Sabine LUTZENBERGER, une des chanteuse de musique médiévale les plus réputées. Ernst HORN s'est également entouré de musiciens classiques exceptionnels pour les parties de violon, d'orgue de barbarie et de harpe. La symbiose entre les machines et les éléments acoustiques classiques est absolument parfaite, tous les fans de QNTAL retrouveront Ernst HORN là où il les avait laissés il y a quelques années : au sommet de son art, là où le divin s'exprime en musique.

D-side Belgium

Titel-Liste

  • Omnis Mundi Creatura (Album Version)
  • Minne und Treue
  • Fama Tuba
  • Omnis Mundi Creatura (Radio Version)

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